MUFF

Muff - Logo-Banner der Stadt Muff. Daneben sitzt eine attraktive Pin-Up-Matrosin in knappen Outfit und Netzstrumpfhosen auf einem Schiffsanker, salutiert und zwinkert

Hafen, Tauchen und Dienstleisterinnen

Muff ist ein kleines, gemütliches Fischerdorf, das an der schmalen westlichen Meerenge zwischen der pottyländischen Nord- und Südinsel liegt. Genauer gesagt befindet es sich im Nordwesten der Südinsel, nördlich von Pottylands neuntwichtigster Industriemetropole Rödremien.

Für viele Seeleute, die aus dem Westen kommen und nach Potopia fahren (oder umgekehrt), ist der Hafen von Muff traditionell ein fest eingeplanter Ort für einen kurzen Landgang. Und wer über die östliche Meerenge nach Potopia fährt, macht gerne einen kleinen Umweg. Die Reederei muss ja nicht alles wissen …

Muff ist durch eine regelmäßige Fährverbindung direkt mit dem Ort Wuffel verbunden, der genau gegenüber auf der Nordinsel liegt.

Hafenetablissements

Die Wirtschaft und Kultur in Muff wird stark von der Seefahrt geprägt. Wenn die Matrosen von Bord gehen, zieht es sie meist direkt in die verrauchten Hafenkneipen und die dortigen Etablissements. Ein solcher Besuch gehört zum kulturellen Pflichtprogramm.

Die Frauen, die in diesen Hafenetablissements arbeiten, sind für ihre direkte, und oft sehr derbe Art bekannt und können fluchen wie Matrosen. Da man es an der Küste mit Vorschriften und Gesetzen ohnehin nicht ganz so genau nimmt, brauchen die Kunden bei ihnen auch keine KAB. Aufgrund ihrer Menschenkenntnis können sie schneller als jeder Bürokrat erkennen, ob jemand ein Arsch ist oder nicht. Das ist besonders bei nicht-pottyländischen Matrosen beliebt, die es eilig haben und keine Zeit hatten sich eine KAB zu besorgen.

Aber Vorsicht: Zechpreller und aufmüpfige Männer werden von den beherzten Damen direkt vor die Tür befördert bzw in das Hafenbecken geworfen. Sobald sich die Streithähne genug abgekühlt haben, holt man sie wieder raus aus dem Wasser - schließlich sind Frauen von Muff ausgezeichnete Taucherinnen.

Aufgrund ihrer Erfahrungen mit Seeleuten aus aller Welt zählen sie zu den kreativsten Dienstleistenden mit Spezialgebiet "Sexuelle Gefälligkeiten" in ganz Pottyland.

Historisches und Namensherkunft

Ursprünglich hatte Muff keinen Namen und bestand nur aus ein paar Fischerhütten. Doch im späten 19. Jahrhundert lebte dort eine legendäre, resolut-charmante Dame namens Amélie Peluche, die für ihre exzellenten Handarbeiten wie Nähen, Stricken und Stopfen bekannt war. Sie heiratete einen Fischer, der ihre hingebungsvollen Handarbeiten sehr schätzte, und sie regelmäßig mit feinen Perlen beschenkte.

Er war jedoch der Ansicht, dass Frauen an den Herd gehören, und forderte beharrlich einen Sohn von ihr. Doch anstatt ihm nachzugeben, hatte Amélie es irgendwann satt. Sie gab ihm den Laufpass und eröffnete am Hafen ein eigenes Etablissement mit Blackjack und Dirnen.

Um ihre Hände vor der rauen Seeluft zu schützen und samtweich zu halten, trug sie auf der Straße stets einen flauschigen Handmuff. Natürlich handgestrickt aus Wolle und mit weichem Samt gefüttert, da Amélie das Tragen von Pelz strikt ablehnte und ganz besonders von Bibern überhaupt nichts hielt.

Ihre Handarbeiten machten sie weltbekannt, und sie wurde fortan von Seefahrern mit Perlen überhäuft. Bald hieß es bei anlegenden Matrosen nur noch: "Olé, wir fahren zur Dame mit dem Muff!" – woraus schließlich der heutige Ortsname entstand: Muff.

Statistik & Co.

Einwohner 2300
Bürgermeisterin Muff-Mutter Madame Monique
Vorwahl 0669
PLZ MF-6069
Hafenetablissements 23
Motto "Kommt nach Muff und taucht ab."
"Seamen love Muff. And Muff loves Seamen." — Inoffizielles internationales Motto von Muff
Die belebte Hafenpromenade von Muff in einer warmen Sommernacht. Vor rustikalen Pubs, Etablissements mit Neonreklame und der 'Muff Diving School' flirten Matrosen und Frauen in knappen Partykleidern. Im Hintergrund eine Meerenge mit Fischerbooten.
Tauchschule, Hafenkneipe oder Nachtclub – in Muff ist alles möglich.

Die Hafenpromenade

Perfekt, um Schiffe zu beobachten, frischen Fisch, Muscheln und andere Meeresfrüchte zu essen oder in einer der Hafenkneipen beim "Schwarzen Peter" oder Strip-Poker ein paar Öcken zu verspielen.

Historisches Ölgemälde von Amélie Peluche aus dem 19. Jahrhundert. Eine selbstbewusste Frau mit rotbraunem Haar, weinrotem Kleid mit tiefem Ausschnitt und Perlenkette wärmt ihre Hände in einem flauschigen Muff. Im Hintergrund eine rustikale Hafenkneipe
Amélie Peluche - die legendäre Namensgeberin von Muff

Die Tauchschule von Muff

An der Meerenge vor der Küste liegen die wunderschönen tiefen Grotten von Muff. Die Tauchlehrerinnen der örtlichen Tauchschule haben sich darauf spezialisiert, Tauchanfängern die besondere Ausdauer und Atemtechnik beizubringen, die man braucht, um in diesen engen, verborgenen Höhlen zu navigieren.

Wer die Faszination dieser Tiefen einmal erlebt hat, wird immer wieder zum Tauchen nach Muff zurückkehren.

Modernes Porträt von Madame Monique. Eine attraktive, resolute Frau mit Perlenkette, tiefem Ausschnitt, weinrotem Minirock und Netzstrumpfhose sitzt lässig mit einer Zigarette an der Holztheke eines verrauchten Hafen-Pubs.
Bürgermeisterin und Muff-Mutter Madame Monique führt ihr Amt mit harter, weicher Hand.